PORTRAIT 1995

  • PORTRAIT I

    2. März 1995 — 1. April 1995

    ELFRIEDE MEJCHAR Im Angesicht des Portraits Seit der (noch immer falsch gelesenen) Geschichte von Narziß wissen wir, daß es zum humanen Sein gehört, über sich selbst im Bilde zu sein. Und wenn wir die Erfindung der Photographie etwas akzentuiert interpretieren, könnten wir sagen, daß sie nur deshalb erfunden wurde, damit wir noch „besser“ über uns […]
  • PORTRAIT II

    8. Juni 1995 — 1. Juli 1995

    Posen als Model Wie angesichts gentechnologischer Dispositive heute menschliche Identität (be-)denken? Wie dabei das Genre der Portraitphotographie neu konstituieren? Und wie könnte dabei "das menschliche Antlitz" ein Ort des Erkennens sein und welches Erkennen? Sechs künstlerische Arbeiten in der Ausstellung "Portrait II" formulieren diese Fragen, indem sie per se das Sujet "Portrait" als "Modell" verstehen, […]
  • PORTRAIT III

    7. September 1995 — 30. September 1995

    Erweiterte Portraits Verstehen sich „klassische“ Portraits primär als auf das Gesicht bzw. den Körper bezogene Arbeiten (1), so können erweiterte (2) Portraits als Kontextualisierung der Portraitdarstellung selbst bezeichnet werden: die portraitierte Person definiert sich in der Darstellung nicht mehr nur als Person per se, sondern als personales/privates oder kollektiv/öffentlich situiertes Ambiente. Fragen des Verhältnisses von […]
  • PORTRAIT IV

    7. Dezember 1995 — 13. Jänner 1996

    Ich ist ein Anderer Vom Eigen-Blick zum Bilder-Blick und retour In der Phantasie stellt die PHOTOGRAPHIE (die, welche ich im Sinn habe) jenen äußerst subtilen Moment dar, in dem ich eigentlich weder Subjekt noch Objekt, sondern vielmehr ein Subjekt bin, das sich Objekt werden fühlt: ich erfahre dabei im kleinen das Ereignis des Todes (der […]