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Ausstellungen

Fotoinstallation, Filmscreening, Gesprächsrunde

DONNERSTAG, 3.2., 19.00 Uhr
Ich bin keine Künstlerin, ich bin Fotografin. Elfriede Mejchar (1924–2020)

Bei jeder Veranstaltung sind max. 25 Personen erlaubt.
Deshalb bitten wir um Anmeldung unter: fotogalerie-wien@wuk.at

Ein Abend für Elfriede Mejchar, die Grande Dame der österreichischen Fotografie. Erinnerungen an ihr wichtiges und umfangreiches Werk und an sie, die Liebenswerte, Bescheidene und Neugierige

Gesprächsrunde mit Wegbegleiter:innen und Freund:innen von
Elfriede Mejchar:
Fritz Simak (Fotograf, Sammler und Kurator)
Robert und Kati Zahornicky (Künstlerfreund bzw. Wegbegleiterin)
Charlotte Gohs (Organisatorin bei FLUSS – NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst, Wolkersdorf)
Susanne Gamauf (Künstlerin, Kuratorin, seit 1984 in der Fotogalerie Wien tätig)

Filmscreening: Ein Leben mit Fotografie
OKTO/BUTTERBROT, 2010, Harald Burger
Ein Portrait Elfriede Mejchars, die seit den 1950er-Jahren als Fotografin tätig war und als eine der wichtigsten und frühesten Vertreterinnen der künstlerischen Fotografie im Österreich der Nachkriegszeit gilt.

Fotoinstallation: Werke von Elfriede Mejchar an der Project Wall.

Elfriede Mejchar, *1924 in Wien, †2020 in Wien. In ihrer fast 40-jährigen Tätigkeit im österreichischen Bundesdenkmalamt hat Elfriede Mejchar in der fotografischen Dokumentation von Baudenkmälern und Kunstwerken einen neuen Standard geschaffen. Sie verstand es, nur durch Licht die Schönheit der Form von Gegenständen und Gebäuden perfekt zur Geltung zu bringen. Bekannt geworden ist Elfriede Mejchar aber durch ihre Fotografien der Stadtlandschaften an der Wiener Peripherie (Simmeringer Heide / Erdberger Mais, 1967–76 / Wienerberger Ziegelöfen, 1979–81 / Aether ad narcosim – Chemische Fabrik Victor Alder, 10. Bezirk, 1989–91) sowie als Dokumentaristin der österreichischen Provinz, die ihren Blick auf zivilisatorische Spuren in der Landschaft, auf das vermeintlich Hässliche und Bedeutungslose richtete.
Eine Sonderstellung in ihrem Oeuvre nahm schon sehr früh das Porträt ein. Von 1954–1961 fotografierte sie Künstler:innen bei der Arbeit. Pflanzenstudien, skurrile Stillleben, Collagen und fotografische Experimente waren weitere Themenfelder ihres umfangreichen Werkes.
Elfriede Mejchars Arbeiten wurden seit 1976 in vielen Ausstellungen gezeigt, vielfach publiziert und mit hohen Auszeichnungen gewürdigt: 2002 Würdigungspreis für künstlerische Fotografie des Bundes; 2004 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst; 2004 Würdigungspreis für künstlerische Fotografie des Landes Niederösterreich; 2016 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.

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