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Ausstellungen Austausch

DIVERSITY OF MODERNITY

TEIL II DES KUNSTAUSTAUSCHS DER FOTOGALERIE WIEN MIT ORGANHAUS, CHONGQING / CHINA

29. Oktober 2017 – 4. Dezember 2017

Iris Andraschek (AT), Petra Buchegger (AT), Michael Goldgruber (AT)

Eröffnung: Samstag, 28. Oktober 2017
Einführende Worte: Ni Kun, ORGANHAUS und Susanne Gamauf, FOTOGALERIE WIEN
Artist Talks: Iris Andraschek, Anna Lerchbaumer, Gerlinde Miesenböck

sponsored by: Austrian Cultural Forum Beijing, BKA Kunst, MA7-Kultur, Cyberlab

Die Ausstellungen DIVERSITY OF MODERNITY (Teil I und II) untersuchen Prozesse der Globalisierung in Europa und China, die sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts in komplexen Umstrukturierungen und Veränderungen in gesellschaftlichen wie ökonomischen Bereichen manifestieren. Permanente neue Entwicklungen wie auch unterschiedliche Annäherungen und Definitionen des Begriffs „Modernität“, haben zu einem radikalen Wertewandel in unserer Gesellschaft, zu Verlust von Traditionen, zu veränderten Lebens- und Umweltbedingungen geführt. 

Zwei der österreichischen KünstlerInnen, nämlich Iris Andraschek und Anna Lerchbaumer, haben in einer dreiwöchigen Residency in Chongqing, Arbeiten vor Ort entwickelt und diese mit zum Teil mitgebrachten Werken verquickt. Iris Andrascheks Thema: (temporäre) Freiräume – Urban Gardening Anna Lerchbaumers Fokus: Vertikale Bewegung im städtischen Raum (Lifte, Rolltreppen). In Summe sind aus Österreich angereist: Gerlinde Miesenböck, Susanne Gamauf und die beiden Artist in Residence Künstlerinnen.

Die Zusammenarbeit und Gedankenaustausch mit den BetreiberInnen und MitarbeiterInnen von ORGANHAUS war interessant und spannend. Die Megastadt Chongqing eine inspirierende Herausforderung. Der notgedrungene Wechsel vom ursprünglich vorgesehenen Ausstellungsort, dem LP-Space, zum Galaxy Museum stellte sich als eine ideale Lösung heraus. Perfekter technischer Support, wie auch professionelle Hilfstellung beim Aufbau. Auch punktet das Galaxy Museum mit einer höheren BesucherInnenqote. Die Eröffnung war für alle sehr zufriedenstellend, gutes Feedback und viel Publikum. Der Leiter des ORGANHAUS, Yang Shu, könnte sich in Zukunft weitere gemeinsame Projekte gut vorstellen.